2019 by TGM Kanis Turbinen GmbH

Gegendruckturbinen & Kondensationsturbinen

 

Gegendruckturbinen

TGM Kanis liefert Gegendruckdampfturbinen sowohl in Aktions- als auch in Reaktionsbauweise (Baureihe BT). Die Turbinen können auch mit einer oder mehreren geregelten Entnahmen und/oder mit mehreren Anzapfungen ausgeführt werden.

Kondensationsturbinen

TGM Kanis liefert Kondensationsdampfturbinen sowohl in Aktions- als auch in Reaktionsbauweise (Baureihe CT). Die Turbinen können auch mit einer oder mehreren geregelten Entnahmen und/oder mit mehreren Anzapfungen ausgeführt werden.

Baukastensystem

Zur Rationalisierung von Fertigungsprozessen hat TGM Kanis ein Baukastensystem mit einer Vielzahl gleicher Standardbauteile entwickelt – sogenannter Module. Diese Module optimieren die Ersatzteilhaltung, die Lieferzeit, die Zuverlässigkeit und die Qualität.

Folgende Module gewährleisten eine wirtschaftliche Maßkonfektion für die industrielle Anwendung:

  • Schnellschlußventil

  • Regelventilgehäuse

  • Modularisierte Gehäuseabschnitte, Lagerböcke, Labyrithe

  • Lager

  • Genormte Schaufelprofile

  • Leitschaufelträger

Einströmpartie

Der Dampf gelangt durch das angeflanschte Schnellschlussventil [Abb. 1] in das rohrförmige Ventilgehäuse. In diesem sitzen bis zu vier einzeln angetriebene Doppelsitzventile nebeneinander, die den Frischdampfstrom sicher und genau regeln [Abb. 2]. Das Ventilgehäuse ist am Hochdruckgehäuse angeschweißt bzw. angegossen. Der gegossene Düsenkasten nimmt die variabel gestalteten Düsensegmente auf und sitzt ebenfalls im Hochdruckgehäuse.

Hydraulisch betätigtes Schnellschlussventil mit Niederdruckservo

Hydraulisch betätigtes Doppelsitzregelventil mit Niederdruckservo

Turbinengehäuse

Das Turbinengehäuse ist symmetrisch aufgebaut, wodurch thermische Beanspruchungen auf ein Minimum reduziert werden. Es ist horizontal geteilt und wird durch vorgespannte Dehnbolzen zusammengehalten [Abb. oben]. Die Flanschflächen des Unter- bzw. Oberteils sind ohne Verwendung von Zusatzdichtmitteln dampfdicht.

Bei einer Entnahmeturbine wird das modular auf- gebaute Gehäuse um ein Entnahmemodul ergänzt. Dabei können die Entnahmestutzen sowohl nach oben als auch nach unten ausgeführt werden.

Um den hohen Dampfdrücken und -temperaturen dauerhaft zu genügen, wird das Gehäuse aus legier- tem Stahlguss hergestellt.
Im Gehäuse werden ausreichend Endoskopieöffnungen vorgesehen. Kompakte Abmessungen garantieren kurze Anfahrtzeiten.

Abdampfgehäuse & Leitschaufelträger

Das Abdampfgehäuse wird aus dem modularen System ausgewählt und je nach Größe und Turbi- nentyp gegossen oder geschweißt. Die Verbindung der zwei Gehäusehälften erfolgt mit vorgespannten Dehnbolzen am Horizontalflansch.

Die vertikale Kreuzteilfuge liegt im Abdampfbereich, d.h. hinter der Aufhängung des letzten Leitschaufelträgers.
Die Konstruktion erlaubt günstige Hochfahr- und Belastungszeiten.

Turbinenläufer

Der Turbinenläufer ist als geschmiedeter Voll-Rotor ausgeführt. Der Läufer wird strengen Prüfungen unterzogen (Probestäbe, Ultraschall, Rissprüfung). Die biege- und torsionskritische Berechnung [Grafik rechts] erfolgt mittels moderner Berechnungsprogramme. Die optimale Kanalform und die Wahl des jeweils günstigsten Schaufelgitters werden in Abhängigkeit der jeweiligen Aufgabenstellung durch kalibrierte Computerprogramme berechnet.

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